Lernen mit Frau Wulf

 

"Lernen geschieht immer"
Ziel für den gesamten Zeitraum der Lerntherapie ist es, Ihrem Kind die Freude am Lernen zu vermitteln. Es findet ein Umlernen statt. Es darf sich an Erfolgserlebnisse gewöhnen, Versagen und Fehler lustig zu finden und gewinnt sich sein seelisches Gleichgewicht und damit die Basis für erfolgreiches Lernen, zurück.
Das heißt oft ganz praktisch, dass ich mich zunächst nicht am aktuellen Stoff der Schule orientiere, sondern am Stand des Kindes.


Zum Ablauf

Im ersten Gespräch erfassen wir die Stolpersteine, Diagnosen, Wünsche, Stärken und Bedürfnisse Ihres Kindes im Allgemeinen. Wir betrachten seinen Entwicklungsverlauf, die aktuelle Schul - und Familiensituation. Sie lernen die Therapeutin kennen und schauen, ob die Chemie stimmt.

Im nächsten Treffen lerne ich Ihr Kind besser kennen. Ich spreche mit ihm über seine Hindernisse beim Lernen, seine Bedürfnisse, Stärken und Sorgen. Dann führe ich eine Lernstandserhebung durch. Dabei geht es darum herauszufinden, auf welchem Stand sich Ihr Kind befindet, welcher Lerntyp es ist und ob es bereits funktionierende Lernstrategien hat. Daraus ergibt sich der Förderplan. Im Verlauf der Therapie überprüfe ich regelmäßig den aktuellen Stand Ihres Kindes, um ggf den Plan zu verändern.

Mit dem dritten Treffen beginnt die Lerntherapie. Lerntherapeutische Interventionen können vielfältig sein. Ausgehend von den Stärken, wird das Vorgehen so geplant, dass das Kind von Anfang an Erfolg hat. Es lernt, sich und sein Können selbst einzuschätzen, Lob anzunehmen und sich selbst zu loben. Es gewinnt Vertrauen in seine Fähigkeiten zurück. Es erfährt, wie es am Besten lernt, besonders in belasteten Leistungsbereichen. Es lernt, mit Freude Fehler zu machen und zu versagen.

Methodisch kann das Vorgehen sehr unterschiedlich sein. Hier einige kleine Beispiele:

Je nach Lernstand Ihres Kindes gibt es Z.B. bei einer LRS

  • Übungen der Laut – Buchstaben – Zuordnung

  • Lautleseverfahren zur Steigerung der Lesegenauigkeit und Leseflüssigkeit

  • Erweiterung des Wortschatzes

  • Training zum Erwerb von Rechtschreibregeln

  • Vermitteln von Lernstrategien


oder bei Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen:

  • Training der Grundfertigkeiten der Aufmerksamkeit: genau hinsehen, hinhören, wiedergeben
  • Reaktionsprozesse steuern: z. B. Mit Stopp – Signalen
  • Verbales Regulieren durch Selbstinstruktion


Die lerntherapeutischen Maßnahmen und die individuelle Entwicklung des Kindes und des sozialen Umfeldes werden regelmäßig dokumentiert und ausgewertet, um das therapeutische Handeln während der Therapie anzupassen. 

Die Lerntherapie endet, wenn die festgelegten Ziele (manchmal auch größtenteils) erreicht sind und ihr Kind innerlich auf einer guten Basis für entspanntes Lernen steht.

Alle Beteiligten besprechen sich am Ende auch über eventuell weiterführende Maßnahmen.


Begleitende Beratung oder "Reden mit Frau Wulf"

Lehrer und Eltern werden als Beteiligte in den lerntherapeutischen Prozess einbezogen. Nur so kann sich die Lernsituation des Kindes dauerhaft positiv verändern. Sie erfahren, wie sie die Fortschritte der Kinder erkennen und würdigen können. Häusliche und schulische Unterstützungsmöglichkeiten werden besprochen und auf den Therapiestand abgestimmt. Zur lerntherapeutischen Förderung gehört ggf. auch die enge Zusammenarbeit mit Ärzten und weiteren Therapeuten, um abzustimmen, wie dem Kind am besten geholfen werden kann.

Mir fällt es sehr leicht die Sprache der Kinderseele zu verstehen und sehe mich hier als eine Art Übersetzerin. Viele Erwachsene missinterpretieren kindliches Verhalten. Ein Kind, das andere schlägt, ist immer selber in Not. Ein Kind, dass aufsässig oder trotzig wirkt, weiß oft nicht, was es tun soll, damit es gehört wird. Ein Kind mit Bauchschmerzen vor der Schule hat Sorgen. Der erste Schritt in Richtung Lösung ist dann getan, wenn das Kind sich wahrgenommen und verstanden fühlt.




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